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Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber jedes Mal, wenn ich sehe, wie mein Hund nach einem Spaziergang durch Matsch oder über heißen Asphalt an den Pfoten leckt, tut mir das richtig weh. Unsere Vierbeiner sind stark, aber ihre Pfoten sind trotzdem empfindlich! Sie müssen so einiges aushalten: scharfes Streusalz, eisige Kälte, aggressive Reinigungsmittel oder glühend heißen Sommer-Asphalt.
Natürlich gibt es jede Menge fertige Pfotenpflege-Produkte. Aber mal ehrlich: Wer zahlt schon gern viel Geld für Tiegel mit Zutaten, die man kaum aussprechen oder verstehen kann – und die dann auch noch in unnötig viel Plastik verpackt sind?
Da ist DIY für mich die viel schönere Lösung!
Genau deshalb ist dieser Blogbeitrag entstanden. Wir machen unser DIY Pfotenwachs für Hunde einfach selbst. Es ist kostengünstig, natürlich und ihr habt die volle Kontrolle darüber, was auf die sensiblen Hundepfoten eures Schatzes kommt. Versprochen, das ist kein Hexenwerk, sondern eine liebevolle Geste.
Die Pfoten deines Hundes sind ein wahres Wunderwerk. Sie regeln die Temperatur, geben Halt und federn jeden Sprung ab. Wenn sie rissig, trocken oder spröde sind, kann das für deinen Hund richtig schmerzhaft sein – und im schlimmsten Fall sogar zu Entzündungen führen.
Gekaufte Produkte enthalten oft Konservierungsstoffe, künstliche Duftstoffe oder Mineralöle (wie Vaseline oder Melkfett), die nicht nur die Poren verkleben (Hunde schwitzen über die Pfoten!), sondern die Haut auch abhängig machen können. Und wenn dein Hund seine Pfoten ableckt – was er tun wird, glaub mir! – dann nimmt er diese Stoffe direkt auf.
Die Lösung? Unser selbstgemachtes Pfotenwachs!
Der Vorteil eines DIY Pfotenwachses liegt auf der Hand: Du weißt genau, was drin ist – und noch wichtiger, was nicht. Keine unnötigen chemischen Zusätze, keine künstlichen Farb- oder Duftstoffe, sondern nur reine, natürliche Inhaltsstoffe, die die Haut deines Hundes pflegen und schützen. Hier gehts zu den unseren weiteren natürliche DIY Produkten.
🐾 Vorteile von DIY Pfotenwachs 🐾
◉ Kontrolle über Inhaltsstoffe: Keine unnötigen Chemikalien! Du verwendest nur natürliche Zutaten wie Bienenwachs, Kokosöl oder Sheabutter, die pflegen und schützen. Alles, was drin ist, ist gut und unbedenklich, wenn dein Hund es ableckt.
◉ Kostenersparnis: Du wirst überrascht sein, wie wenig die Rohstoffe kosten im Vergleich zu einem fertigen Produkt. Aus einer Charge machst du gleich mehrere Tiegel.
◉ Gezielte Wirkung: Du kannst die Inhaltsstoffe so wählen, dass sie perfekt auf die Bedürfnisse deines Hundes abgestimmt sind – ob sehr trocken, rissig oder nur präventiv.
◉ Nachhaltigkeit: Zero Waste! Du nutzt wiederverwendbare Behälter und vermeidest Plastikmüll. Die natürlichen Inhaltsstoffe sind zudem biologisch abbaubar.
◉ Der „Mit Liebe Gemacht“-Faktor: ZJede Anwendung ist eine kleine, emotionale Verbindung. Du massierst das Wachs sanft ein und zeigst deinem Hund, wie sehr du ihn liebst und dich kümmerst.
Jetzt wird’s richtig spannend! Hier zeigen wir dir, wie du dein eigenes Pfotenwachs für Hunde herstellen kannst. Also ran an den Topf! Die Zubereitung ist total unkompliziert und braucht nur ein paar wenige, dafür aber hochwertige Zutaten.
| Koch-/Backzeit: | 90 min |
| Vorbereitungszeit: | 10 min |
| Gesamtzeit: | 100 min |
| Kategorie: | Hundepflege |
| Herkunft: | Hundeleben |
| Portion(en): | 100ml |
| Zubereitungsart: | Schmelzen |
Bevor du loslegst, hier noch ein paar Insider-Tipps für ein optimales Ergebnis:
Die Konsistenz muss stimmen! Dein Pfotenwachs sollte bei Raumtemperatur fest, aber nicht steinhart sein und bei Körperwärme sofort schmelzen, damit es sich gut einmassieren lässt. Ist es zu hart, zieht es schlecht ein. Ist es zu weich, schmiert es nur. Das Grundrezept ist ein guter Ausgangspunkt, aber je nach Raumtemperatur und Sorte des Bienenwachses kann eine leichte Anpassung nötig sein.
Hunde haben eine extrem feine Nase. Was für uns ein angenehmer Duft ist, kann für deinen Hund eine echte Belastung sein. Vermeide ätherische Öle in großen Mengen oder nutze sie nur in sehr geringer, hautfreundlicher Verdünnung (z. B. 1–2 Tropfen Lavendelöl auf 100 g Wachs, um eine beruhigende Wirkung zu erzielen). Aber am besten: Lass es weg und setze auf geruchsneutrale Zutaten wie Ringelblume.
Auch wenn wir nur natürliche Inhaltsstoffe verwenden: Beobachte deinen Hund nach der ersten Anwendung. Zeigt er Rötungen, starkes Lecken oder Juckreiz? Dann könnte eine seltene Unverträglichkeit vorliegen (z. B. gegen Bienenwachs).
Die Anwendung ist der schönste Teil, denn sie verbindet Pflege mit Zuwendung.
◉ 1. Reinigung ist Pflicht: Nach dem Spaziergang (besonders bei Schnee, Eis oder Sand!) solltest du die Hundepfoten immer mit lauwarmem Wasser abspülen oder mit einem feuchten Tuch abwischen. Wichtig: Trockne sie danach gut ab, auch zwischen den Zehen!
◉ 2. Die kleine Wachs-Massage: Nimm eine erbsengroße Menge des Pfotenwachses und massiere es sanft in die Ballen und die Zehenzwischenräume ein. Die Wärme deiner Hände hilft dem Wachs, tief einzuziehen.
◉ 3.Ablenkung ist der Schlüssel: Dein Hund wird versuchen, das Wachs abzulecken – ist ja auch lecker! Halte ihn für ein paar Minuten mit einem Kausnack oder einem kurzen Spiel abgelenkt, damit das Wachs Zeit hat, einzuziehen und seinen Schutzfilm aufzubauen.
◉ 4. Regelmäßigkeit schützt: Im Winter oder bei sehr heißem Wetter solltest du das Wachs regelmäßig vor und nach dem Spaziergang anwenden. Vorher schützt es, danach pflegt es.
Indem du dein DIY Pfotenwachs in wiederverwendbare Behälter abfüllst, auf biologisch abbaubare und natürliche Inhaltsstoffe wie Bienenwachs und Kokosöl setzt und idealerweise lokale Rohstoffe beziehst, förderst du nicht nur die Gesundheit deines Hundes, sondern leistest auch einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz und zur Reduzierung von Verpackungsmüll.
Wenn du dann noch darauf achtest, lokale Produkte zu kaufen (zum Beispiel Bienenwachs aus der Region), kannst du einen kleinen Beitrag zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks leisten.
Damit dein Pfotenwachs lange haltbar bleibt, solltest du es an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren. Ein gut verschließbarer Behälter wie ein Glas oder ein Metalldöschen eignet sich hervorragend dafür. Das Wachs bleibt mehrere Monate lang haltbar, wenn du es richtig lagerst.
DIY Pfotenwachs für Hunde ist so viel mehr als nur eine Pflegecreme. Es ist ein Akt der Achtsamkeit und ein Zeichen der tiefen Verbundenheit zu deinem besten Freund. Du übernimmst die volle Verantwortung für das, was auf die empfindlichsten Stellen deines Hundes kommt, sparst Geld und lebst ganz nebenbei ein bisschen nachhaltiger.
Es ist einfach, es ist natürlich und es ist tierisch gut!
Also, trau dich! Hol die Zutaten, schmelze das Bienenwachs und rühre dein eigenes kleines Pflege-Wunder. Dein Hund wird dir für die geschmeidigen, geschützten Pfoten danken – und das freudige Schwanzwedeln ist ja bekanntlich die schönste Bezahlung!
Denk dran: Selbstgemacht ist immer mit Liebe gemacht! 😄 Erzähl mir in den Kommentaren, wie dein DIY-Projekt für deinen Hund geworden ist – Pannen zählen auch! Und wenn du mehr kreative DIY-Ideen für das Leben mit Hund, Auswandern und nachhaltiges Wohnen suchst, bleib einfach dabei!
Eure Bailey und ihr Frauchen.

Wir sind zwei deutsche Auswanderer und auf emigres-life nehmen wir Dich mit auf unsere Reise in ein neues Leben.
In unserem Projekt schwingt das Pendel meist in Richtung stressig oder chaotisch und weniger in Richtung tiefenentspannt.
Wenn du also wissen willst, in welches Fettnäpfchen wir als nächstes treten oder welche Hürden vor uns liegen und wie wir sie überwinden, dann bleib dran.
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