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Hand aufs Herz: Wie viele Schichten Kleidung trägst du gerade? Wenn du in Deutschland sitzt, ist die Antwort wahrscheinlich „zu viele“. Während wir uns im Norden durch graue Nebelwände kämpfen und die Sonne gefühlt um 15:30 Uhr Feierabend macht, gibt es einen Ort, der nur zwei Flugstunden entfernt liegt und in dem das Wort Winterdepression ein Fremdwort ist.
Ich liebe Deutschland – wirklich. Der Adventszauber, die Lichter, der Duft von Glühwein haben ihren ganz eigenen Zauber. Doch wenn der Januar kommt, der Schnee zu Matsch wird und das Grau zur Dauerkulisse, stellt sich eine leise, aber hartnäckige Frage: Geht Winter nicht auch leichter?
Ich habe den direkten Vergleich gewagt.
Spoiler: Spanien hat ein paar Asse im Ärmel, von denen wir im deutschen Winter oft nur träumen können – und sie wirken nicht nur auf das Gemüt, sondern auf Körper und Seele.
Der Winter in Deutschland fühlt sich oft wie ein Stillstand an: Die Sonne zeigt sich selten, die Lichtintensität ist so gering, dass unser Körper kaum Serotonin produziert, und viele kämpfen mit dem SAD-Syndrom (Seasonal Affective Disorder). In Spanien hingegen ist Licht kein Luxus, sondern ein täglicher Stimmungsaufheller. Hier steuert die Sonne unser Wohlbefinden, und Vitamin D ist keine Ergänzung, sondern Teil des Alltags – ein kleiner Unterschied mit enormer Wirkung auf unser Wintergefühl.
In Deutschland dominieren oft lange Wolkenphasen, die den Himmel wie eine graue Decke erscheinen lassen. Städte wie Berlin, Hamburg oder München wirken im Winter träge und dunkel. Wenig Licht bedeutet: weniger Serotonin, weniger Energie – viele fühlen sich schlapp, müde und wollen einfach nur durchschlafen.
Spanien dagegen glänzt selbst im tiefsten Winter: Die Costa del Sol und die Kanaren bieten blauen Himmel, strahlende Sonne und ein natürliches Stimmungs-Upgrade – ganz ohne Rezept. Wer also im Winter Sonne tanken will, findet hier das beste natürliche Mittel gegen Winterblues.
Während in Deutschland morgens das Scheibenkratzen olympische Ausmaße annimmt und man sich durch Schichten von Pullover, Mantel und Schal kämpft, herrschen in Spanien oft 18–22 Grad Celsius. Ein T-Shirt oder leichtes Hemd genügt.
Der Winter in Spanien ist ein Fest für Outdoor-Aktivitäten: Kaffee auf der Terrasse, Joggen am Strand, Wandern in den Sierras oder Golfen – alles ohne Erfrierungsgefahr.
🔥 Ein kleiner Hinweis 🔥
In spanischen Wohnungen kann es nachts frisch werden, da sie oft nicht so gut isoliert sind wie deutsche Häuser. Eine Klimaanlage mit Heizfunktion oder ein kleiner elektrischer Heizkörper ist hier Gold wert, aber das mindert keineswegs die Leichtigkeit, die den Winter in Spanien so besonders macht.
In Deutschland ist die Eigenproduktion von Vitamin D durch die Sonne zwischen Oktober und März fast unmöglich. Wir müssen Pillen schlucken, um das Defizit auszugleichen, während in Spanien die Natur diese Arbeit für dich übernimmt.
Doch nicht nur das Klima unterscheidet die beiden Länder: Einer der größten Unterschiede zwischen dem Winter in Deutschland und dem Winter in Spanien ist das soziale Leben. In Deutschland igeln wir uns oft ein – „Cocooning“, wie es heute neudeutsch heißt. Man trifft sich zu Hause, schaut Netflix, trinkt Tee und genießt die gemütliche Isolation. So schön das ist, kann es mitunter auch einsam werden, da das öffentliche Leben in geschlossenen Räumen stattfindet.
In Spanien hingegen lassen sich die Menschen ihre Outdoor-Kultur selbst im Winter nicht nehmen. Die Terrassen der Cafés sind voll, man trifft sich auf eine Caña oder einen Vino Tinto in der Mittagssonne, plaudert, lacht und genießt das Leben. Diese soziale Interaktion sorgt für eine ganz andere Energie – es ist laut, lebendig und fühlt sich weit weniger nach „Stillstand“ an.
💡 Extra-Tipp für Winterausflügler 💡
Selbst kurze Aufenthalte im Freien, etwa auf der Plaza oder beim Bummel über einen Markt, helfen, das Vitamin-D-Level zu steigern und die Laune zu stabilisieren.
Spanien wird oft als der Garten Europas bezeichnet – und im Winter wird dieser Titel besonders lebendig. Wer in dieser Zeit über einen spanischen Markt schlendert, erlebt eine wahre Farbexplosion: Zitrusfrüchte haben Hochsaison, und eine Orange, die morgens noch am Baum hing, schmeckt nach purem Leben. Meeresfrüchte wie Gambas liefern Proteine und Omega-3-Fettsäuren. Die Tapas-Kultur sorgt für gesunde, leichte Mahlzeiten, die den Körper aktiv halten. Diese Nährstoffdichte hält den Körper fit und sorgt dafür, dass man sich energiegeladen fühlt, während man sich im Winter in Deutschland oft schwerfällig und träge fühlt.
In Deutschland ist die Winterküche deftig: Braten, Knödel, schwere Saucen – ein typisches Soulfood, das Wärme und Komfort bietet. Aber nach einigen Monaten dieser schweren Mahlzeiten fühlt man sich oft voll und schwer.
In Spanien hingegen setzt man auf saisonales Obst und Gemüse direkt vom Feld. Auf den Märkten findet man nicht nur Orangen und Zitronen, sondern auch frischen Fisch und Meeresfrüchte wie Gambas, die direkt am Meer noch besser schmecken als tiefgekühlt im Supermarkt. Dazu kommt die Tapas-Kultur: Statt einer schweren Mahlzeit gibt es viele kleine Gerichte, die fit halten und den Körper weniger belasten. So wird der Winter in Spanien nicht nur leichter, sondern auch gesünder und bunter – ein echter Unterschied zum grauen, schweren Wintergefühl im Norden Europas.
Viele fragen sich: Kann ich mir einen Langzeitaufenthalt im Süden leisten? Die Antwort ist überraschend: Oft kann man es sich nicht leisten, es nicht zu tun. Trotz gestiegener Preise sind Lebenshaltungskosten in Spanien für Gastronomie, Dienstleistungen und alltägliche Ausgaben meist günstiger als in Deutschland. Wer mehrere Monate eine Ferienwohnung oder Langzeitmiete wählt, profitiert von attraktiven Rabatten.
Ein weiterer Vorteil: Heizkosten fallen geringer aus, da die Sonne in gut ausgerichteten Wohnungen tagsüber für natürliche Wärme sorgt. Wer geschickt wählt, spart so einen großen Teil der sonst hohen Energieausgaben in Deutschland.
Dank Homeoffice und moderner Infrastruktur ist ein Winteraufenthalt in Spanien längst kein Rentnerluxus mehr. Mit stabiler Internetverbindung und sogar speziellen Visa für digitale Nomaden wird die Workation zum attraktiven Konzept: Arbeiten, wo andere Urlaub machen, ohne das Budget zu sprengen. So kombiniert man angenehmes Klima, Sonnentage und günstige Lebenshaltungskosten zu einer echten Win-Win-Situation.
Grauer Himmel hemmt die Kreativität. Sonne, Meer und weite Landschaften hingegen öffnen den Geist. Viele Unternehmer und Kreative berichten, dass sie in Spanien in wenigen Wochen produktiver sind als in Monaten im dunklen Deutschland. Weniger Stress, mehr Energie, mehr Ideen – ein klarer Vorteil für jeden, der im Winter geistige Frische tanken möchte.
Der Winter muss nicht grau, kalt und träge sein. Wer Sonne, milde Temperaturen, Vitamin D, frisches Essen und lebendige Kultur sucht, findet in Spanien ein Winterparadies. Deutschland mag seine gemütlichen Seiten haben, doch wer den Winter bewusst für Stimmungsaufhellung, Gesundheit und Produktivität nutzen möchte, sollte Sonne tanken, auch wenn es nur für ein paar Wochen ist.
Wir hoffen, diese Reisetipps helfen dir dabei, dein nächstes Abenteuer noch schöner zu planen 🌞
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Deine Steffi & Marius

Wir sind zwei deutsche Auswanderer und auf emigres-life nehmen wir Dich mit auf unsere Reise in ein neues Leben.
In unserem Projekt schwingt das Pendel meist in Richtung stressig oder chaotisch und weniger in Richtung tiefenentspannt.
Wenn du also wissen willst, in welches Fettnäpfchen wir als nächstes treten oder welche Hürden vor uns liegen und wie wir sie überwinden, dann bleib dran.
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